Biomethan in Griechenland: Herausforderungen und erste Schritte
Laut Odysseas Rigopoulos, Med & East Europe Director bei Heygaz, steht der Biomethan-Sektor in Griechenland vor Herausforderungen, die in ganz Europa üblich sind, wie die Verfügbarkeit von Rohstoffen und die Entsorgung von Gärrest, jedoch mit höheren Kosten für lokale Produzenten. Der eigentliche Engpass ist der regulatorische Rahmen: Es fehlt an Klarheit über Anreizmechanismen für Produzenten und Verbraucher, was bedeutende neue Investitionen verhindert. Heygaz betreibt bereits fünf Anlagen und plant, diese auf Biomethan umzurüsten, mit dem Ziel, bis 2030 350 GWh pro Jahr aus landwirtschaftlichen Abfällen zu produzieren und etwa 17 % des nationalen Ziels abzudecken. Trotz der Schwierigkeiten positioniert sich das Unternehmen als Vorreiter im Sektor und zeigt, dass Biomethan mit politischem Willen und konkreten Projekten erfolgreich starten kann.
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